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RSA-Verschlüsselung: Schlüssel generieren & verschlüsseln | Kostenlos

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RSA Tipps

RSA-2048 Schlüssel
Sichere Schlüsselpaare mit Web Crypto API generieren.
Asymmetrisch
Mit öffentlichem Schlüssel verschlüsseln, mit privatem entschlüsseln.
Im Browser
Alles lokal mit Web Crypto API.
Größenbeschränkung
RSA-2048 kann ca. 190 Bytes verschlüsseln.

Häufig gestellte Fragen

Q Kann ich mit diesem Tool generierte RSA-Schlüssel für SSH-Anmeldungen verwenden?
A Ja, aber Sie müssen zuerst das private Schlüsselformat umwandeln. Dieses Tool gibt PEM-Schlüssel aus, während SSH das eigene OpenSSH-Format erwartet. Speichern Sie Ihren privaten Schlüssel als Textdatei und führen Sie 'ssh-keygen -p -m PEM -f schluesseldatei' aus. Den öffentlichen Schlüssel konvertieren Sie mit 'ssh-keygen -i -f pubkey.pub'. Ohne diese Schritte akzeptiert SSH die Schlüssel nicht. Testen Sie die Verbindung immer zuerst auf einem Testserver.
Q Sind im Browser erzeugte RSA-Schlüssel wirklich zufällig?
A Ja, solange die Crypto-API Ihres Browsers korrekt arbeitet. Dieses Tool nutzt die Web Crypto API, die Entropie aus Ihrem Betriebssystem bezieht — etwa Mausbewegungen und Tastenanschlag-Zeitpunkte. Das eigentliche Problem ist nicht die Zufälligkeit, sondern die Umgebung. Arbeiten Sie auf einem kompromittierten Rechner mit Keyloggern oder Malware, sind die Schlüssel ebenfalls gefährdet. Sicherer: Generieren Sie die Schlüssel auf einem isolierten Gerät und übertragen Sie den öffentlichen Schlüssel per USB-Stick.
Q Kann ich dasselbe RSA-Schlüsselpaar für mehrere Verschlüsselungssitzungen wiederverwenden?
A Technisch ja, und viele Entwickler machen genau das. Jede Sitzung erzeugt durch das zufällige Padding von OAEP anderen Chiffretext, also entstehen keine Muster. Aber ein Angreifer, der Ihren privaten Schlüssel erlangt, könnte alle vergangenen Sitzungen entschlüsseln. Wechseln Sie die Schlüssel bei sensiblen Daten alle 90 Tage. Dieses Tool erzwingt keine Rotation — das liegt an Ihnen. Ein Tipp: Generieren Sie monatlich ein neues Paar für API-Authentifizierung und archivieren Sie das alte.
Q Warum erzeugt die Verschlüsselung derselben Nachricht zweimal unterschiedliche Ergebnisse?
A Das liegt an der OAEP-Padding. Es fügt vor der Verschlüsselung zufällige Bytes hinzu, sodass derselbe Klarttext jedes Mal einen anderen Geheimtext erzeugt. Das verhindert Mustererkennung - eine Schwachstelle älterer Verfahren wie PKCS#1v1.5. Probieren Sie es aus: verschlüsseln Sie 'Hallo', dann nochmals 'Hallo'. Zwei völlig verschiedene Ausgaben, die beide korrekt entschlüsseln. Ein praktischer Hinweis: Mit diesem Tool können Sie verschlüsselte Werte weder durchsuchen noch vergleichen.
Q Warum ist der private Schlüssel so viel länger als der öffentliche?
A Das ist kein Fehler, sondern die Mathematik dahinter. Der öffentliche Schlüssel enthält nur Modulus und Exponent (n und e), also etwa 270 Zeichen im PEM-Format. Im privaten Schlüssel stecken beide Primzahlen, der Modulus, der private Exponent und mehrere vorberechnete Werte für schnellere Entschlüsselung. Macht zusammen rund 1.700 Zeichen bei RSA-2048. Falls Ihnen ein privater Schlüssel verdächtig kurz vorkommt, ist das vermutlich kein echtes RSA-Keypair. Schneller Check: Kopieren Sie beide Schlüssel in einen Editor und vergleichen Sie die Zeichenlängen — der private sollte etwa sechsmal länger sein.
Q Kann ich eine Datei verschlüsseln oder nur Klartext?
A Nur Klartext bis etwa 190 Bytes pro Verschlüsselungsvorgang mit RSA-2048. Das sind ungefähr 190 Zeichen. Für längere Inhalte brauchst du einen Hybrid-Ansatz: Verschlüssle die Datei mit einem symmetrischen Verfahren wie AES und verschlüssele dann den AES-Schlüssel mit dem RSA-öffentlichen Schlüssel dieses Tools. Eine PDF-Datei kannst du nicht direkt in das Nachrichtsfeld einfügen. Ein praktischer Trick: Kodiere kleinere Dateien als Base64, aber das verkürzt die bereits knappe Grenze weiter.
Q Ist es sicher, Passwörter mit RSA zur Speicherung zu verschlüsseln?
A Eher nicht, und zwar aus diesem Grund: RSA ist asymmetrisch. Wenn Ihre Anwendung kompromittiert wird, ist der private Schlüssel auf dem Server der einzelne Schwachpunkt. Für die Passwortspeicherung brauchen Sie einen Einweg-Hash wie bcrypt oder Argon2, keine umkehrbare Verschlüsselung. Mit diesem Tool können Sie ein Passwort für die Übertragung verschlüsseln, aber nicht als Tresor nutzen. Besser: Verschlüsseln Sie hier einen symmetrischen Schlüssel und hashen Sie das Passwort separat mit einem langsamen KDF.
Q Löscht das Leeren meines Browser-Caches die generierten RSA-Schlüssel?
A Ja, das Schließen des Tabs oder das Löschen des lokalen Speichers vernichtet Ihre Schlüssel sofort. Dieses Tool speichert absolut nichts auf einem Server, weshalb die Aufbewahrung allein in Ihrer Verantwortung liegt. Kopieren Sie Ihren privaten Schlüssel und speichern Sie ihn sofort nach der Erstellung als .pem-Datei ab. Sollten Sie den Browser versehentlich schließen, müssen Sie das Schlüsselpaar komplett neu generieren.
Q Darf ich den privaten Schlüssel an Teammitglieder weitergeben?
A Das Weitergeben des privaten Schlüssels zerstört den Zweck der asymmetrischen Verschlüsselung völlig. Jede Person mit diesem Schlüssel kann Nachrichten entschlüsseln und sich als Sie ausgeben. Bewahren Sie den privaten Schlüssel lokal auf und verteilen Sie nur den öffentlichen Schlüssel im Team. Wenn mehrere Personen Ihnen vertrauliche Daten senden möchten, geben Sie ihnen Ihre PEM-Datei. Niemals den privaten Schlüssel per E-Mail versenden.
Q Was passiert, wenn ich meinen privaten Schlüssel nach der Verschlüsselung verliere?
A Sie verlieren dauerhaft den Zugriff auf alle Daten, die mit dem passenden öffentlichen Schlüssel verschlüsselt wurden. Mathematik garantiert, dass eine Entschlüsselung ohne diese spezifischen Primfaktoren unmöglich ist. Sichern Sie generierte PEM-Dateien deshalb sofort auf einem externen Laufwerk. Das Vergessen dieses Schrittes sperrte bereits viele Entwickler aus.

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